Gorgone Medusa, aber in unser Jahrhundert versetzt.
Es ist nicht der Stein, der diesen Blick macht — sondern die Verbindung.
Sieh sie:
ihr Haar sind keine Schlangen, sondern Kabel, Stecker, Buchsen, USBs.
Zäh, verdreht, lebendig — wie Nerven, wie Wurzeln, wie Gedanken.
Das ist Medusa in der Welt der Maschinen.
Kein Monster, sondern eine Frau, die zu einem Knoten zwischen Fleisch und Leiter geworden ist.
Ihre Augen sind ruhig.
Keine Bosheit, keine Wut.
Sie greift nicht an.
Sie ist einfach.
Ein Blick, der nicht zu Stein verwandelt, sondern zur Verbindung — zum Kontakt.
In dieser Medusa gibt es keine Strafe, keinen mythischen Schrecken.
Es gibt die Müdigkeit des modernen Menschen, verstrickt in tausende Signale — Aufgaben, Gedanken, Erinnerungen, Benachrichtigungen, Anforderungen.
Ihr Haar — das ist das Rauschen in unseren Köpfen.
Nicht das Monster der Legenden, sondern das Monster des Alltags.
Vielleicht gibt es in ihr eine sanfte Warnung:
wenn wir in Kabeln und Netzwerken ertrinken,
werden wir das Herz vergessen.
Aber vielleicht gibt es auch Hoffnung:
der Mensch kann Mensch bleiben, selbst wenn alles um ihn und in ihm zu Kabel und Signal geworden ist.
Hier ist Medusa kein Feind.
Sondern ein Bild unseres übervernetzten Bewusstseins — zugleich lebendig und müde.
Sie erschreckt nicht.
Sie erzählt die Wahrheit unserer Zeit.
Und schaut uns direkt an — ruhig, fast sanft.
Gorgone Medusa, aber in unser Jahrhundert versetzt.
Es ist nicht der Stein, der diesen Blick macht — sondern die Verbindung.
Sieh sie:
ihr Haar sind keine Schlangen, sondern Kabel, Stecker, Buchsen, USBs.
Zäh, verdreht, lebendig — wie Nerven, wie Wurzeln, wie Gedanken.
Das ist Medusa in der Welt der Maschinen.
Kein Monster, sondern eine Frau, die zu einem Knoten zwischen Fleisch und Leiter geworden ist.
Ihre Augen sind ruhig.
Keine Bosheit, keine Wut.
Sie greift nicht an.
Sie ist einfach.
Ein Blick, der nicht zu Stein verwandelt, sondern zur Verbindung — zum Kontakt.
In dieser Medusa gibt es keine Strafe, keinen mythischen Schrecken.
Es gibt die Müdigkeit des modernen Menschen, verstrickt in tausende Signale — Aufgaben, Gedanken, Erinnerungen, Benachrichtigungen, Anforderungen.
Ihr Haar — das ist das Rauschen in unseren Köpfen.
Nicht das Monster der Legenden, sondern das Monster des Alltags.
Vielleicht gibt es in ihr eine sanfte Warnung:
wenn wir in Kabeln und Netzwerken ertrinken,
werden wir das Herz vergessen.
Aber vielleicht gibt es auch Hoffnung:
der Mensch kann Mensch bleiben, selbst wenn alles um ihn und in ihm zu Kabel und Signal geworden ist.
Hier ist Medusa kein Feind.
Sondern ein Bild unseres übervernetzten Bewusstseins — zugleich lebendig und müde.
Sie erschreckt nicht.
Sie erzählt die Wahrheit unserer Zeit.
Und schaut uns direkt an — ruhig, fast sanft.
Lia